ak22 – Affiliate Marketing: Internet Entrepreneur & Search Marketer

SEMSEO 2010

Am 26.02.2010 findet die SEMSEO 2010 statt. Wie der Name schon sagt werden Themen von SEM bis SEO behandelt. Interessante Sessions sind z.B. Linkaufbau mit Prof. Dr. Mario Fischer, “Wie ticken Suchmaschinen?” mit Google und Bing, Black Hat SEM und die SEO Klinik bei der einige Größen der deutschen SEO Szene vertreten sind.

Wie jedes Jahr findet danach die berühmte Pubcon statt, eine Pflichtveranstaltung für jeden SEO, hier kann man networken was das Zeug hält. Für aufmerksame SEOs gibt es immer 100 kostenlose Tickets zur Pubcon und hier lässt sich auch ganz klar die Beliebtheit dieses Events feststellen:

Wenn diese 100 kostenlos Tickets weg sind kommt man nur noch mit einem Ticket der SEMSEO auf die Pubcon.

Ich muss gestehen ich war bis dato noch nie auf der SEMSEO oder Pubcon. Das liegt zum einen daran, dass ich zwar mit SEO angefangen habe und diese Kunst immer noch gut beherrsche, doch ich bin lang nicht so tief in der Materie wie z.B. SEO Insider Löwenherz. Mein Fokus liegt mittlerweile zu 80%+ auf PPC, PPV und Social Media Marketing. Zum anderen habe ich damals überwiegend US Events besucht, da ich in den Staaten als Affiliate deutlich aktiver war bzw. bin als in Deutschland. Doch das soll sich dieses Jahr ändern, SEMSEO, SMX München, A4U München, etc. – ich freue mich auf neue & interessante Kontakte :) .

Wer also ebenso wie ich noch nie teilgenommen hat sollte das Event definitiv für die Zukunft einplanen, hier kann man sicherlich einiges mitnehmen was man sonst nicht direkt über Twitter oder den Feedreader erfährt. Karten für die SEMSEO sind noch verfügbar und kosten 357 EUR pro Ticket. Bis 23.01. gibts bei der seo-scene.de noch die Möglichkeit ein Ticket kostenlos zu gewinnen!

Fennec auch für Affiliates interessant

Im Moment wird sehr viel Pressewirbel um den mobilen Firefox Browser Fennec gemacht. Jay Sullivan, Vice President of Mobile bei Mozilla, hat diesen Hype angestoßen und bezeichnet Fennec als den zukünftigen App-Store Killer.

Ohne sich in eine bestimmte Smartphone-Plattform einarbeiten zu müssen, können Programmierer mit Kenntnissen in JavaScript und HTML Anwendungen für Fennec entwickeln. Laut Mozilla kommt bei der mobilen Ausführung des Firefox-Browsers die schnellste JavaScript-Engine aller Handy-Browser zum Einsatz.

Alle Applikationen müssen abhängig von der Plattform separat entwickelt werden. Auch wenn es einige Zeit dauern werde, könnten die Entwickler ins Web abwandern.

Das muss man natürlich ein wenig differenzierter betrachten. Die Web Anwendungen werden z.B. keine Möglichkeit haben direkt auf Funktionen des Smartphones zuzugreifen. Das typische iPhone Interface im Web nachzubauen ist zwar dank heutiger Javascript Technik mehr oder weniger möglich, doch die Anwendung soll ja nun auf allen Geräten gleichermaßen laufen. Vor allem bei mobilen Spielen wird es schwierig sein, mit Geräte-spezifischen Apps mitzuhalten. Denn besonders die Motorik bzw. das Gameplay bei iPhone-Spielen ist das, was hier den Reiz ausmacht.

Doch zurück zum Thema, auch wenn ich Fennec nicht als App Store Killer bezeichnen würde, könnten sich dadurch interessante Möglichkeiten ergeben. Web-typische Apps zu entwickeln, die auf allen gängigen Smartphones laufen eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Erstmals spielt dann z.B. auch Nokia, Samsung, Blackberry, etc. eine Rolle, und was das bedeutet wissen wir alle: Traffic – und zwar nicht zu knapp.

Für uns Affiliates heißt das, wir können mit bekannten Web-Techniken, also Javascript & HTML, kinderleicht “Apps” für Smartphones erstellen. Ich könnte mir vorstellen, das in diesem Zusammenhang auch AdSense-For-Mobile sehr interessant werden könnte. Seit dem Akquirieren von AdMob wird es hier sicherlich noch etliche Verbesserungen und Synergien geben.

Fennec hat also durchaus Potential, dem mobilen Affiliate Thema neuen Wind einzuhauchen. Man sollte die Entwicklung von Fennec schonmal ein wenig im Auge behalten, denn der frühe Vogel..

Wenn sich das alles so durchsetzen würde, nimmt natürlich Mozilla dank Promotionvorteile durch die starke Marke Firefox eine unheimliche Machtposition ein, ob sich z.B. Apple so leicht die Butter vom Brot nehmen lassen wird sei mal dahingestellt.

CJ’s Publisher Weihnachtsbox

Heute kam ein Weihnachtspäckchen von CJ und ich muss sagen, tolle Idee!

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Von einer TuneUp 2010 Vollversion über ein Hemd von Rebook, einem “Eco-Button”, einer Wrangler Cap bis hin zum Fußball und vielen anderen netten Geschenken.

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Für die Advertiser die gleichzeitig teilw. als Sponsoren auftreten eine nette Promo. Von jedem Advertiser ist nämlich ein kleines Factsheet an dem jeweiligen Geschenk angehängt, welches Auskunft über Provision, Cookie Laufzeit und die erlaubten Bewerbungsmethoden gibt. So wird man auf die Partnerprogramme aufmerksam und bewirbt sie u.U. in Zukunft.

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Vielen Dank an Flo und das CJ Team! Vielen Dank auch an die Advertiser/Sponsoren: PC Tools, Burner / inflammable, Jeanswelt, UseNext, IHG International, Nero, Panda, Shirtinator, Polylooks, Roxio, 1000Bälle, KLM, Air France, Rebook und DMM. Hoffe ich habe niemanden vergessen! Selbstverständlich findet ihr all diese Programme bei CJ ;) .

Außerdem an dieser Stelle nochmal vielen Dank an Karsten für das Nürnberger Lebkuchenpaket!

Blog Sidenode: Ich habe hier tatsächlich schon länger nichts mehr gepostet, twitter ist daran nicht ganz unschuldig. Doch in Kürze wirds wieder ein paar neue und interessante Artikel geben, gibt einiges zu berichten aus der Affiliate Marketing Welt! :)

Affiliate Netzwerke von Agenturen

Das vertikale Netzwerke ein gewisses Potential haben dürfte mittlerweile keine Neuigkeit mehr sein. Doch auch spezielle Agentur Netzwerke nehmen deutlich zu (die nicht selten vertikal aufgestellt sind). Ich bekomme in letzter Zeit sehr häufig Anfragen von kleineren Netzwerken hinter denen oftmals eine Agentur steckt. Als Backend wird in den meisten Fällen das populäre Netslave verwendet und die Payouts sind im Durchschnitt bis zu 20% höher. Die betreuende Agentur kann den Geldpool beidseitig vorteilhafter verteilen als wenn das ganze über ein Netzwerk läuft, immerhin fällt ein komplettes Unternehmen in der “Kette” weg.

Dennoch ist das nicht immer eine positive Entwicklung. Manche gehen das wirklich sehr professionell an und bieten auch den nötigen Mehrwert um sowas attraktiv zu machen (z.B. nicht nur den höheren Payout sondern auch Whitelabeling, Pixel Setzung etc.). Doch es gibt genügend die den Anforderungen in keinster Weise gewachsen sind und sich damit fast schon ein wenig übernehmen. Netslave ist z.B. nicht optimal, aber es erfüllt zumindest technisch alle Standard Anforderungen an ein Affiliate Netzwerk. Es gibt auch einige Agentur Netzwerke die exklusiv große Brands unter Vertrag haben und die dann nur über das interne Netzwerk zu promoten sind. In so Fällen führt dann kaum ein Weg daran vorbei.

Schlechte Erfahrungen sind hingegen wenn ich z.B. lediglich ein paar etracker Links zu Landingpages geschickt bekomme und v.a. die Transparenz fehlt. Es gibt auch genügend Systeme da draussen die noch nichtmal SubID Tracking unterstützen. Da will meiner Meinung nach die Agentur nur noch mehr davon profitieren und u.U. einen größeren Einblick in die Bewerbungstechnik des Affiliate erhalten. Nicht zuletzt bindet sie damit den Kunden, also den Advertiser, fester an sich wenn genügend Traffic durch das interne Affiliate Netzwerk läuft.

Ach ja, ein vorbildliches Beispiel für ein kleineresdeutsches Netzwerk ist z.B. das schon etwas populärere FinanceAds Netzwerk, basiert sogar auf einer Eigententwicklung und läuft sehr smooth. Hier handelt es sich abgesehn davon um ein vertikales Netzwerk.

Die großen Netzwerke müssen also definitiv wachsam sein. Ich persönlich promote in vielen Fällen immer noch lieber über große Netzwerke, denn da weiß man was man hat. Doch die höheren Payout sind für viele schon der richtige Trigger um zu wechseln.

In den USA hingegen ist das Problem was wir hier haben gar nicht so relevant. Die ganzen CPA Networks lassen Agenturen nicht selten komplett außen vor. Außerdem gibt es etliche Affiliate Netzwerke hinter denen Affiliates anstatt wie bei uns Agenturen stecken. Die geben ihre höheren Payouts (durch viel Volumen) an ihre “eigenen” Affiliates weiter und profitieren davon. Zudem bieten sie direkteren Support und können teilw. gute Hilfestellungen leisten, immerhin waren bzw. sind sie selbst Affiliates. Solche Netzwerke gibt es bei uns hier in DE auch, also von Top Affiliates die versuchen eigene Affiliates für sich zu gewinnen, doch die Umsetzung geht deutlich mehr in Richtung Agentur.

Pascal fragt wo es mit dem Affiliate Marketing in Deutschland hingeht. Schwer zu sagen, ich selbst würde mir wünschen wenn sich auch hier das CPA Modell besser durchsetzen würde. Meiner Meinung nach ist Deutschland in einigen Punkten noch ziemlich konservativ eingestellt. Man hat auch oft das Gefühl, man muss richtig dafür kämpfen bestimmte Advertiser profitabel zu bewerben. Nicht weil das Produkt oder die Werbemaßnahmen schlecht sind, sondern weil die Agentur oder der Advertiser sich quer stellen.

Ich vermute also es geht noch mehr in Richtung vertikale Netzwerke, diese werden zunehmend professioneller und “Newbies” werden es in Zukunft deutlich schwerer haben einen Einstieg zu finden. Das ist einerseits gut für Top-Affiliates, doch es rottet u.U. die kleineren komplett aus. Um jetzt gut einsteigen zu können muss man überwiegend auf neue Kanäle & Technologien setzen, wie z.B. mobile.

US Affiliate Marketing Strategie Teil #1

Für viele ist es schwer den ersten Schritt in Richtung USA/Canada zu machen, der Markt unterscheidet sich in einigen Faktoren deutlich vom deutschen Markt. Doch die zahlreichen CPA Offers bieten lukrative Einnahmequellen für die es sich lohnt ein wenig tiefer in die Materie einzudringen. Nachdem ich schon einige deutsche Bekannte zu erfolgreichen Kampagnen in den Staaten verholfen habe, möchte ich nun eine kleine Beitragsreihe diesbzgl. hier auf meinem Blog starten.

Schritt 1 – Die richtige Vertikale

Zuerst sollte man sich eine Vertikale (Vertical) raussuchen. Es ist ungeheur wichtig, sich erstmal nur auf eine bestimmte Vertikale zu beschränken, denn nur so könnt ihr langfristig den maximalen Profit erzielen. Wer von Offer zu Offer hüpft und am Ende nichts richtig funktioniert hat nur wertvolle Zeit vergeudet. Was ist also im Moment hot in den USA?

  • Weight Loss
  • Business Opportunity
  • Sleep
  • Anti-aging
  • Grants

Das wurde erst vor kurzem in einem ziemlich interessanten Beitrag veröffentlicht: Hier. Klar, bei all diesen Verticals handelt es sich um Offers die einen gewissen “Schmerz” beseitigen sollen. Menschen die in derartigen Situation sind neigen selbstverständlich dazu, schneller zu konvertieren, die Hemmschwelle ist einfach deutlich geringer.

Natürlich sind all diese Nischen sehr umkämpft, doch genau hier liegt das Geld auf der Strasse und mit der passenden Strategie wirst auch du davon profitieren können.

Schau dir jede Nische ein wenig genauer an, google it, und entscheide dich am Ende für eine.

Schritt 2 – Hosting

Gut, die Nische steht also fest. Jetzt benötigen wir erstmal einen basic Hosting Account. Für den Anfang würde ich schlichtwegs Hostgator empfehlen. Billig und relativ komfortabel. Riesen Vorteil: Kein Domain Limit, man kann also soviele Domains über den Webspace laufen lassen wie man möchte. Bei GoDaddy und vielen anderen ist das in der Regel immer begrenzt. Für Domains verwende ich Moniker.

Also einen passenden Hosting Account wählen, ein paar nischen-spezifische Domains registrieren und schon ist es an der Zeit Content zu produzieren.

Schritt 3 – Content

Content is King, yea right. Hier gibts es eine ganze Reihe verschiedener Möglichkeiten. Ich starte in der Regel mit Wordpress und baue spezielle Landingpages für die SEM Kampagnen um Wordpress herum – also in WP unabhängigen Subfolders. Die Content Generierung mit WP kann entweder manuell oder automatisiert statt finden. Für den Anfang würde ich vorschlagen, man besorgt sich ein paar Schreiberlinge auf DP oder gibt selbst 10-12 Artikel zum besten. Eine Möglichkeit wäre natürlich auch ein sogenannter Fake-Blog – doch dafür muss man die Nische sehr gut kennen. Hier ein relativ populäres Beispiel, die Dame auf dem Bild wird von so ca. jedem zweiten Affiliate verwendet: Wrinkle-Free-Jen, was nicht heißen soll, dass du sie auch verwenden sollst! ;) Hier ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt, spray and paint!

Schritt 4 – PPC & Zahlung

Nachdem genügend Content auf der Seite ist, Adwords Account für die USA registrieren. Ich stelle in der Regel gleich $ als Währung ein, das erleichtert schonmal die Währungsproblematik. Generell bietet es sich an eine AMEX zu beantragen. Dort bekommt man mit z.B. der Gold Card für die Umsätze Bonuspunkte gutgeschrieben und kann sich dann je nach Höhe des Umsatzes ganz nette Sachen aussuchen (HiFi, PS3, Möbel, Reisen, ..). Die Karte hat kein direktes Limit wie z.B. bei Visa/Mastercard, eignet sich also wunderbar für z.B. Adwords. Wer jedoch mal in einem Monat signifikant mehr Umsatz macht, sollte vorsichtshalber mit American Express telefonieren um zu vermeiden, dass die Karte am Ende noch gesperrt wird. Bei mir hat das bis jetzt immer wunderbar geklappt, die AMEX lies sich super “scalen”. Ich bin aufgrund der Bonus Punkte nicht zur Google-Rechnungs-Methode gewechselt. Das geht natürlich nur, wenn man die Zeit zwischen Ausgaben und Einnahmen finanziell überbrücken kann.

Soviel zum Teil #1, wer Fragen hat darf sie gerne posten. Teil #2 geht dann weiter mit einem passenden Affiliate Network, Tracking, etc. Hope you enjoyed it.

Vorsicht bei privaten Affiliate Programmen

Dieser Beitrag wird sicherlich die Affiliate Netzwerke erfreuen, denn positives habe ich leider nicht zu berichten.

In vielen Fällen bietet ein Merchant ein privates Affiliate Programm an, das über eine eigene Software läuft und in der Regel höhere Provisionen bietet, da die Netzwerkgebühren wegfallen. Nicht selten fehlen hier wichtige technische Voraussetzungen wie z.B. SubID Tracking, doch wenn die Kohle stimmt drückt man auch gerne mal ein Auge zu.

Ich habe das Thema aus aktuellem Anlass aufgegriffen, unser Fallbeispiel ist das Partnerprogramm von MusicFlat.FM. Am 15.01.09 gab es eine Promotion zu diesem privaten Affiliate Programm über verschiedene Kanäle. Auf affiliatepr.de gibts einen kleinen Überblick: Top Provisionen (gestaffelt), kostenlose Support Hotline und sogar stornofreie Leads. Na wenn das mal nicht verlockend klingt. Abgewickelt wird alles über das interne Affiliate Programm was damals über musicflat.fm/partner gelaufen ist, unter www.musicflat.fm/partner/affiliate/ sieht man sogar noch wie es ausgesehen hat. Mittlerweile leiten die meisten Links auf megaclix.de weiter. Damals war MusicFlat ein Angebot der PayPlus GmbH, jetzt ist es eine eigene GmbH, zu der jedoch auch jegliche Kontaktversuche scheitern.

Es gab viele Affiliates die für MusicFlat vier bis fünfstellige Provisionen generiert haben, vor allem die attraktive Staffelung der Leads brachte viel Potential mit sich. Doch wo ist der Haken?

MusicFlat.FM zahlt nicht. Mittlerweile leitet sogar musicflat.fm/partner/affiliate/login.php auf “megaclix.de” weiter. Die Telefonnummer hat noch nie wirklich funktioniert und Support Tickets wurden gegen “Ende” ebenso nicht beantwortet. Auch Kontaktversuche mit der PayPlus GmbH scheitern. Und Megaclix? Natürlich auch keine Reaktion.

Genau solche Fälle rechtfertigen z.B. die Netzwerkgebühren. Bei Zanox, CJ, Affili.Net, FinanceAds, etc. weiß ich, dass ich meine Provision pünktlich erhalte. Höhere Provisionen bei privaten Networks sind zwar verlockend doch man kann damit am Ende deutlich mehr Stress haben. Vor allem wenn man auch noch selbst aktiv Geld via z.B. PPC investiert hat und dann die Zahlung schlichtwegs zu platzen droht. Bei den Networks muss ich mir weder Gedanken über die Zahlungsfähigkeit machen, noch muss ich meinem Geld hinterher rennen. Und wenn ich Fragen hab gibts auch eine Telefonnummer die funktioniert.

Was mich nicht wundert, bei Abakus gibts schon ein ganzes Thema darüber: Megaclix und MusicFlat.FM Betrug.

Finger weg von MegaClix und MusicFlat.FM!

Das soll nicht heißen, dass private Affiliate Programme grundsätzlich schlecht sind, doch man sollte gründlich recherchieren bevor man tatsächlich Umsätze dafür generiert. Ein positives Gegenbeispiel wäre z.B. das direkte Partnerprogramm von BAUR. Große Marke, seriöses Partnerprogramm, direkter Kontakt, man weiß mit wem man es zu tun hat.

Ein kleiner Leitfaden für private Partnerprogramme:

  • Holt euch wenn ihr die Möglichkeit dazu habt Auskünfte über die Firma ein, auch finanzieller Art
  • Welche Rechtsform hat die Firma? Wenn es eine LTD ist sollte schonmal gründlicher recherchiert werden
  • Überprüft, ob das Programm auch über seriöse Affiliate Netzwerke läuft (positiv)
  • Wie lange gibt es das Partnerprogramm schon?
  • Funktioniert die Kontakt E-Mail bzw. die Telefonnummer?
  • Erscheinen negative Ergebnisse wenn man nach dem Partnerprogramm in Google sucht?
  • Überprüft die technischen Gegebenheiten der Software
  • Macht einen Test-Lead oder Sale um zu checken, ob die Software überhaupt funktioniert
  • Wann gibt es eine Auszahlung, wie wird ausgezahlt?
  • Erstmal nur soviel Provisionen generieren, bis der Mindestauszahlungsbetrag erreicht ist, z.B. 100€. Wenn die Auszahlung klappt ist das schonmal ein gutes Zeichen
  • Ist das Partnerprogramm rechtlich in Ordnung? (Wer erinnert sich an NetArena?)

Letztendlich kann ich nur sagen, meldet euch nicht bei jedem X beliebigen privaten Partnerprogramm an. Der zusätzliche Aufwand lohnt sich meistens nur in wenigen Fällen und umso ärgerlicher ist es, wenn man seinem Geld hinterher rennen muss.

Gedanken zur A4U Amsterdam 2009

Gestern Abend bin ich aus Amsterdam zurückgekommen. 3 Tage lang Vorträge, Party & Networking in einem.

Die erste Frage die man sich zu so einem Event stellen sollte ist, was erwartet man davon?

Für mich persönlich stand vor allem das Networking an erster Stelle. Dennoch erhofft man sich natürlich in den Sessions den ein oder anderen Tipp mitnehmen zu können – den man vorher noch nicht kannte, doch genau in diesem Punkt sollte man sich einfach nicht zuviel erhoffen ;) .

Die Sessions waren alles in allem überwiegend pretty basic stuff. Die Titel klangen teilw. richtig verlocked doch oftmals war man von dem eigentlichen Inhalt eher entäuscht. Hier meine persönlichen Top 4 Sessions.

International Super Affiliate Panel:
Sri Sharma, Pascal Fantou, Marcus Tandler + 1. Meiner Meinung nach das beste Panel. Das tolle daran war, man hat zwei komplette Gegensätze kennen gelernt und man sieht mal wieder wie vielseitig das Affiliate Business ist, v.a. auch bzgl. der Arbeitsweise. Auf der einen Seite Marcus der gerne von zu Hause aus in Unterhose arbeitet und die One-Man-Show Strategie verfolgt und auf der anderen Seite Sri Sharma, der auch als One-Man Affiliate angefangen hat jedoch mittlerweile mit Net Media Planet ein Affiliate Marketing Unternehmen mit ca. 25 Mitarbeitern führt. Beide Lebensweisen haben ihre Vor- und Nachteile, wem besonders die Freiheit wichtig ist sollte davon absehen feste Mitarbeiter einzustellen, denn das bringt einen ganzen Schwung zusätzlicher Verantwortungen mit sich.

Wenn es in Richtung Unternehmen geht, meint Sri, dass man darauf achten sollte keine typischen 9-5er einzustellen. Die Leute müssen mit ihrem Herzen dabei sein und sich in dem Feld schon ganz gut auskennen. Sie müssen beim Einstellungsgespräch davon überzeugen, dass sie das nötige Interesse und den passenden Drive dafür haben. Ein berechtigter Einwand war, dass sich doch Mitarbeiter in einem derartigen Unternehmen irgendwann Selbstständig machen um selbst Fulltime Affiliate zu werden, da sie tiefe Einblicke in die Funktionsweisen erhalten. Hier ist es v.a. wichtig ein leistungsabhängiges Gehalt zu zahlen. Boni oder prozentualle Vergütungen die fair sind und die Motivation des Mitarbeiters stets ankurbeln. Außerdem dürfte – in diesem Fall Sri – den Angestellten stets voraus sein, denn auch er entwickelt sich weiter und hat bereits 3-4 Jahre mehr Erfahrung, was in diesem Business ein entscheidender Faktor ist.

Marcus hat ein paar gute Kommentare zur Arbeit als Affiliate abgegeben. In Deutschland findet man z.B. in der Bild Zeitung stets aktuelle Informationen für u.U. zukünftige Trends. Man muss schnell sein, Trends erkennen und man sollte nach Partnerprogrammen Ausschau halten, die attraktive Vergütungen bieten. Außerdem sollte man sich nicht nur auf den deutschen Markt beschränken.

Wenn man international operiert, ist es umso wichtiger viele Tests zu fahren. In Frankreich mögen es die Leute z.B. mehr, wenn ein Produktvergleich vom Layout her untereinander dargestellt wird. In vielen anderen Ländern funktioniert es besser sowas nebeneinander darzustellen. Pascal meinte außerdem, dass man kleinere Länder mit weniger Traffic nicht vernachlässigen sollte. Oftmals konvertieren diese überdurchschnittlich gut wenn man weiß wie man sie anpackt. Zu Pascal würde ich gern noch mehr sagen, aber dafür bräuchte ich die Video Aufzeichnung die leider noch nicht verfügbar ist.

Innovative AdMedia Design with Google Gadgets:
Denis von der Linkmafia hat hier eine sehr gute Session zum Besten gegeben. Sicherlich eine der wenigen aus der man wirklich viel mitnehmen konnte, denn die wenigsten haben sich bis dato mit Gadgets & Co beschäftigt. Immerhin hat iGoogle in Deutschland deutlich mehr als 5 Millionen Benutzer! Ein Video zum Vortrag findet ihr auf seinem Blog. Be creative!

Proven Strategies Earn More ROI from your Paid Search Campaigns:
Ich muss gestehen, ich hab in der Session nicht wirklich etwas neues gelernt, doch es hat mir einen kleinen Einblick in die Arbeitsweise von Sri gegeben, bzw. auf was es ihm ankommt oder wie er teilw. vorgeht. Für PPC Newbies war das ein super Vortrag. Sehr gut durchstrukturiert und eine ganze Fülle an Informationen.

Advanced Link Building, how to find and get those real juicy links in 2009:
Ich mache mittlerweile nicht mehr soviel SEO wie früher, auch wenn ich damals damit angefangen habe. Mein Fokus liegt heute definitiv auf PPC, doch oftmals kann man den ROI mit dem perfekten Mix nochmal deutlich steigern. Abgesehen davon hat man mittlerweile in der Regel schon gut strukturierte Seiten für PPC Kampagnen die man ohne weiteres auch mit SEO ausbauen kann. Christoph hat eine interessante Art und Weise vorgestellt, mit der man feststellen kann wieviel einem ein bestimmter Link wert sein sollte. Er hat dafür ein Tool entwickelt welches bestimmte Links automatisch auf ihre “Juicyness” prüft. Die Slides werden in Kürze auf seinem Blog erhältlich sein, unbedingt ansehen!

Was mir überhaupt nicht gefallen hat war “The Future of Affiliate Marketing in Germany“. Schade, dafür hab ich allein schon aus Patriotismus DaveN sausen lassen. Erstmal gab es keine konkrete Aussage zur AM Zukunft und zweitens hat sich das Panel an ein paar wenigen Themen viel zu sehr festgebissen. Der Moderator hätte hier deutlich aktiver sein müssen um das Gespräch besser lenken zu können. Viel Zeit wurde darauf verschwendet Affiliate Sales zu segmentieren. Also wenn ein Sale über X verschiedene Affiliates zu Stande gekommen ist, bekommt jeder Affiliate in dieser Kette einen gewissen Prozentsatz der Provision. So profitiert sowohl der Gutschein Affiliate als auch der Affiliate der u.U. durch attraktiven Content / eine gute Landingpage ein Cookie gesetzt hat. Meines Erachtens eher unwichtig, denn wie auch Marcus schon festgestellt hat – irgendwo gleicht sich das wieder aus. Die Gutschein Affiliates kann man abgesehen davon relativ leicht aushebeln indem man so einen Gutschein Code gleich selbst mitgibt – im jeweiligen Text bzw. auf der eigenen Landingpage. Weiterhin liegt die Verantwortung auch ein bisschen bei den Stores – im Moment schreien diese Input Felder förmlich danach “gesucht zu werden”.

Ich will das Zukunftsthema jetzt gar nicht groß aufgreifen, aber die folgenden beiden Schlagwörter hätten sich vermutlich besser in der Runde gemacht: Vertikale Affiliate Netzwerke & CPA Offers in Deutschland.

Alles in allem eine durchaus gelungene Konferenz. Die offizielle Party am Dienstag hat sich zwar ziemlich schnell aufgelöst, aber es gab glücklicherweise noch genügend andere Möglichkeiten. Wenig Schlaf, viel Alkohol, tolle neue Bekanntschaften und eine Menge Spaß – thanks to the A4U 2009 in Amsterdam.

Mehr Erfahrungsberichte:
Jochen Schweizer
SEOXplorer
(more to come.. twitter or e-mail me..)

Meine Agenda für die A4U Amsterdam

Ich versuche hier mal meine persönliche Agenda für die A4U Expo in Amsterdam aufzustellen.

Montag, 27. April:
19:00
Ingite Party in der Rosarium Bar. Gleich gegenüber von meinem Hotel: Novotel Amsterdam. Hier kann man sich im voraus schonmal seinen Pass abholen, deswegen sollte man unbedingt an das Mitnehmen der a4uexpo Rechnung denken.

Dienstag, 28. April:
9:00
Opening von Matthew Wood

09:30 – 10:30
New Web & Traditional PR Strategies von Andy Barr. Facebook, Twitter, etc. für Affiliate Marketing.

11:00 – 12:00
WordPress Optimisation Strategies von Yoast

12:30 – 13:30
Extreme SEO Panel Q&A mit Dave Naylor, Ciaran Norris, Mediadonis, Yoast und Dixon Jones

13:30 – 15:00
Networking Lunch evtl. Don’t Mess up your Content – How Creative Content Increases ROI von Hannah Swift

15:00 – 16:00
The Future of Affiliate Marketing in Germany mit Dominik Grollman, Michael Kruse, Mediadonis, Alexander Holl, Sascha Preisegger und Thomas Eisinger – schade, Big Site SEO Strategies von Dave Naylor hätte mich auch interessiert.

16:30 – 17:30
Ebenso schwierig, drei interessante gute Sessions gleichzeitig
- International Super Affiliate Panel mit Sri Sharma, Pascal Fantou, Mediadonis und Shakil Khan
- New Ways to Monetise Social Media mit Alicia Nvarro
- Voucher Codes – The demise or is it just the beginning of the channel? von Kier Marston

20:00 PARTY!

Mittwoch, 29. April:

9:30 – 10:30
Innovative AdMedia Design with Google Gadgets von der Linkmafia

11:00 – 12:00
Conversion Clinic: ‘Recession Proofing’ your Landing Pages oder 1M Blogging Strategies Uncovered

12:30 – 13:30
Proven Strategies Earn More ROI from your Paid Search Campaigns von Sri Sharma

13:30 – 15:00
Lunch, evtl. Advanced Link Building, how to find and get those real juicy links in 2009

15:00 – 16:00
Google Quality Score & The PPC Black Hole von Judith Lewis

16:30 – 17:30
Link Building beyond Link Bait

Mal sehen ob das alles so klappt. Danach Urban Beach Party, TradeTracker Party und Queen’s day!

Freue mich auf die A4U, wird sicherlich eines der Top Events dieses Jahr. See you next week!

Was ist los mit MyAds?

MyAds (MySpace Ads) hat eine neue Startseite – deutlich übersichtlicher und nicht mehr so bloated wie vorher. Dennoch habe ich immer noch das selbe Problem, der Login funktioniert nicht und andere Buttons ebensowenig. Der Javascript Error lautet:

FIM ist undefiniert

Was aber noch viel schlimmer ist, man bekommt das Login Passwort angezeigt beim eintippen:

myads

Ein typischer Fehler von schlampigen Programmierern, sowas darf eigentlich nicht LIVE gehen. Noch nichtmal der Text wird gecleared beim Klick auf das Password Feld. Ich frag mich langsam wirklich was da los ist beim MyAds Team, der “Send Feedback” Button funktioniert bei mir ebenso wenig.

So wirds gemacht: Facebook Ads glänzt mit der Professionalität die man von einem PPC Network erwartet. Schade eigentlich, dass MyAds so stark hinterherhinkt, da helfen auch die zahlreichen Promotions bei Shoemoney nicht wenns an der Technik scheitert.

Kann sich irgendjemand von euch einloggen?

Adwords: Bleibt die Keyword History erhalten?

Das ist mit Sicherheit eine der häufigsten Fragen von Adwords Newbies: Was passiert wenn ich im Zuge einer Umstrukturierung meiner Anzeigegruppen ein Keyword löschen muss um es in eine neue Anzeigegruppe zu packen? Bleibt die Keyword History erhalten?

Kurz und knapp:

JA!

Das ganze Geld was bereits in das Keyword geflossen ist war also nicht umsonst – ob das jetzt positiv oder negativ ist kommt wie immer ganz auf die Klickrate an. Der einzige Grund keine besser strukturieren Anzeigegruppen zu formen ist also tatsächlich Faulheit, da führt keine Ausrede dran vorbei. Die effektivste Methode dafür ist nach wie vor der Adwords Editor.

Wenn man aus bestimmten Gründen die Keyword History verlieren möchte hilft nur ein anderer Adwords Account.

Also.. keine Angst vor dem Umstrukturieren, umso relevanter und kleiner die Anzeigegruppe ist, umso besser.