ak22 – Affiliate Marketing: Internet Entrepreneur & Search Marketer

Gedanken zur A4U Amsterdam 2009

Gestern Abend bin ich aus Amsterdam zurückgekommen. 3 Tage lang Vorträge, Party & Networking in einem.

Die erste Frage die man sich zu so einem Event stellen sollte ist, was erwartet man davon?

Für mich persönlich stand vor allem das Networking an erster Stelle. Dennoch erhofft man sich natürlich in den Sessions den ein oder anderen Tipp mitnehmen zu können – den man vorher noch nicht kannte, doch genau in diesem Punkt sollte man sich einfach nicht zuviel erhoffen ;).

Die Sessions waren alles in allem überwiegend pretty basic stuff. Die Titel klangen teilw. richtig verlocked doch oftmals war man von dem eigentlichen Inhalt eher entäuscht. Hier meine persönlichen Top 4 Sessions.

International Super Affiliate Panel:
Sri Sharma, Pascal Fantou, Marcus Tandler + 1. Meiner Meinung nach das beste Panel. Das tolle daran war, man hat zwei komplette Gegensätze kennen gelernt und man sieht mal wieder wie vielseitig das Affiliate Business ist, v.a. auch bzgl. der Arbeitsweise. Auf der einen Seite Marcus der gerne von zu Hause aus in Unterhose arbeitet und die One-Man-Show Strategie verfolgt und auf der anderen Seite Sri Sharma, der auch als One-Man Affiliate angefangen hat jedoch mittlerweile mit Net Media Planet ein Affiliate Marketing Unternehmen mit ca. 25 Mitarbeitern führt. Beide Lebensweisen haben ihre Vor- und Nachteile, wem besonders die Freiheit wichtig ist sollte davon absehen feste Mitarbeiter einzustellen, denn das bringt einen ganzen Schwung zusätzlicher Verantwortungen mit sich.

Wenn es in Richtung Unternehmen geht, meint Sri, dass man darauf achten sollte keine typischen 9-5er einzustellen. Die Leute müssen mit ihrem Herzen dabei sein und sich in dem Feld schon ganz gut auskennen. Sie müssen beim Einstellungsgespräch davon überzeugen, dass sie das nötige Interesse und den passenden Drive dafür haben. Ein berechtigter Einwand war, dass sich doch Mitarbeiter in einem derartigen Unternehmen irgendwann Selbstständig machen um selbst Fulltime Affiliate zu werden, da sie tiefe Einblicke in die Funktionsweisen erhalten. Hier ist es v.a. wichtig ein leistungsabhängiges Gehalt zu zahlen. Boni oder prozentualle Vergütungen die fair sind und die Motivation des Mitarbeiters stets ankurbeln. Außerdem dürfte – in diesem Fall Sri – den Angestellten stets voraus sein, denn auch er entwickelt sich weiter und hat bereits 3-4 Jahre mehr Erfahrung, was in diesem Business ein entscheidender Faktor ist.

Marcus hat ein paar gute Kommentare zur Arbeit als Affiliate abgegeben. In Deutschland findet man z.B. in der Bild Zeitung stets aktuelle Informationen für u.U. zukünftige Trends. Man muss schnell sein, Trends erkennen und man sollte nach Partnerprogrammen Ausschau halten, die attraktive Vergütungen bieten. Außerdem sollte man sich nicht nur auf den deutschen Markt beschränken.

Wenn man international operiert, ist es umso wichtiger viele Tests zu fahren. In Frankreich mögen es die Leute z.B. mehr, wenn ein Produktvergleich vom Layout her untereinander dargestellt wird. In vielen anderen Ländern funktioniert es besser sowas nebeneinander darzustellen. Pascal meinte außerdem, dass man kleinere Länder mit weniger Traffic nicht vernachlässigen sollte. Oftmals konvertieren diese überdurchschnittlich gut wenn man weiß wie man sie anpackt. Zu Pascal würde ich gern noch mehr sagen, aber dafür bräuchte ich die Video Aufzeichnung die leider noch nicht verfügbar ist.

Innovative AdMedia Design with Google Gadgets:
Denis von der Linkmafia hat hier eine sehr gute Session zum Besten gegeben. Sicherlich eine der wenigen aus der man wirklich viel mitnehmen konnte, denn die wenigsten haben sich bis dato mit Gadgets & Co beschäftigt. Immerhin hat iGoogle in Deutschland deutlich mehr als 5 Millionen Benutzer! Ein Video zum Vortrag findet ihr auf seinem Blog. Be creative!

Proven Strategies Earn More ROI from your Paid Search Campaigns:
Ich muss gestehen, ich hab in der Session nicht wirklich etwas neues gelernt, doch es hat mir einen kleinen Einblick in die Arbeitsweise von Sri gegeben, bzw. auf was es ihm ankommt oder wie er teilw. vorgeht. Für PPC Newbies war das ein super Vortrag. Sehr gut durchstrukturiert und eine ganze Fülle an Informationen.

Advanced Link Building, how to find and get those real juicy links in 2009:
Ich mache mittlerweile nicht mehr soviel SEO wie früher, auch wenn ich damals damit angefangen habe. Mein Fokus liegt heute definitiv auf PPC, doch oftmals kann man den ROI mit dem perfekten Mix nochmal deutlich steigern. Abgesehen davon hat man mittlerweile in der Regel schon gut strukturierte Seiten für PPC Kampagnen die man ohne weiteres auch mit SEO ausbauen kann. Christoph hat eine interessante Art und Weise vorgestellt, mit der man feststellen kann wieviel einem ein bestimmter Link wert sein sollte. Er hat dafür ein Tool entwickelt welches bestimmte Links automatisch auf ihre „Juicyness“ prüft. Die Slides werden in Kürze auf seinem Blog erhältlich sein, unbedingt ansehen!

Was mir überhaupt nicht gefallen hat war „The Future of Affiliate Marketing in Germany„. Schade, dafür hab ich allein schon aus Patriotismus DaveN sausen lassen. Erstmal gab es keine konkrete Aussage zur AM Zukunft und zweitens hat sich das Panel an ein paar wenigen Themen viel zu sehr festgebissen. Der Moderator hätte hier deutlich aktiver sein müssen um das Gespräch besser lenken zu können. Viel Zeit wurde darauf verschwendet Affiliate Sales zu segmentieren. Also wenn ein Sale über X verschiedene Affiliates zu Stande gekommen ist, bekommt jeder Affiliate in dieser Kette einen gewissen Prozentsatz der Provision. So profitiert sowohl der Gutschein Affiliate als auch der Affiliate der u.U. durch attraktiven Content / eine gute Landingpage ein Cookie gesetzt hat. Meines Erachtens eher unwichtig, denn wie auch Marcus schon festgestellt hat – irgendwo gleicht sich das wieder aus. Die Gutschein Affiliates kann man abgesehen davon relativ leicht aushebeln indem man so einen Gutschein Code gleich selbst mitgibt – im jeweiligen Text bzw. auf der eigenen Landingpage. Weiterhin liegt die Verantwortung auch ein bisschen bei den Stores – im Moment schreien diese Input Felder förmlich danach „gesucht zu werden“.

Ich will das Zukunftsthema jetzt gar nicht groß aufgreifen, aber die folgenden beiden Schlagwörter hätten sich vermutlich besser in der Runde gemacht: Vertikale Affiliate Netzwerke & CPA Offers in Deutschland.

Alles in allem eine durchaus gelungene Konferenz. Die offizielle Party am Dienstag hat sich zwar ziemlich schnell aufgelöst, aber es gab glücklicherweise noch genügend andere Möglichkeiten. Wenig Schlaf, viel Alkohol, tolle neue Bekanntschaften und eine Menge Spaß – thanks to the A4U 2009 in Amsterdam.

Meine Agenda für die A4U Amsterdam

Ich versuche hier mal meine persönliche Agenda für die A4U Expo in Amsterdam aufzustellen.

Montag, 27. April:
19:00
Ingite Party in der Rosarium Bar. Gleich gegenüber von meinem Hotel: Novotel Amsterdam. Hier kann man sich im voraus schonmal seinen Pass abholen, deswegen sollte man unbedingt an das Mitnehmen der a4uexpo Rechnung denken.

Dienstag, 28. April:
9:00
Opening von Matthew Wood

09:30 – 10:30
New Web & Traditional PR Strategies von Andy Barr. Facebook, Twitter, etc. für Affiliate Marketing.

11:00 – 12:00
WordPress Optimisation Strategies von Yoast

12:30 – 13:30
Extreme SEO Panel Q&A mit Dave Naylor, Ciaran Norris, Mediadonis, Yoast und Dixon Jones

13:30 – 15:00
Networking Lunch evtl. Don’t Mess up your Content – How Creative Content Increases ROI von Hannah Swift

15:00 – 16:00
The Future of Affiliate Marketing in Germany mit Dominik Grollman, Michael Kruse, Mediadonis, Alexander Holl, Sascha Preisegger und Thomas Eisinger – schade, Big Site SEO Strategies von Dave Naylor hätte mich auch interessiert.

16:30 – 17:30
Ebenso schwierig, drei interessante gute Sessions gleichzeitig
International Super Affiliate Panel mit Sri Sharma, Pascal Fantou, Mediadonis und Shakil Khan
New Ways to Monetise Social Media mit Alicia Nvarro
Voucher Codes – The demise or is it just the beginning of the channel? von Kier Marston

20:00 PARTY!

Mittwoch, 29. April:

9:30 – 10:30
Innovative AdMedia Design with Google Gadgets von der Linkmafia

11:00 – 12:00
Conversion Clinic: ‚Recession Proofing‘ your Landing Pages oder 1M Blogging Strategies Uncovered

12:30 – 13:30
Proven Strategies Earn More ROI from your Paid Search Campaigns von Sri Sharma

13:30 – 15:00
Lunch, evtl. Advanced Link Building, how to find and get those real juicy links in 2009

15:00 – 16:00
Google Quality Score & The PPC Black Hole von Judith Lewis

16:30 – 17:30
Link Building beyond Link Bait

Mal sehen ob das alles so klappt. Danach Urban Beach Party, TradeTracker Party und Queen’s day!

Freue mich auf die A4U, wird sicherlich eines der Top Events dieses Jahr. See you next week!

Was ist los mit MyAds?

MyAds (MySpace Ads) hat eine neue Startseite – deutlich übersichtlicher und nicht mehr so bloated wie vorher. Dennoch habe ich immer noch das selbe Problem, der Login funktioniert nicht und andere Buttons ebensowenig. Der Javascript Error lautet:

FIM ist undefiniert

Was aber noch viel schlimmer ist, man bekommt das Login Passwort angezeigt beim eintippen:

myads

Ein typischer Fehler von schlampigen Programmierern, sowas darf eigentlich nicht LIVE gehen. Noch nichtmal der Text wird gecleared beim Klick auf das Password Feld. Ich frag mich langsam wirklich was da los ist beim MyAds Team, der „Send Feedback“ Button funktioniert bei mir ebenso wenig.

So wirds gemacht: Facebook Ads glänzt mit der Professionalität die man von einem PPC Network erwartet. Schade eigentlich, dass MyAds so stark hinterherhinkt, da helfen auch die zahlreichen Promotions bei Shoemoney nicht wenns an der Technik scheitert.

Kann sich irgendjemand von euch einloggen?

Adwords: Bleibt die Keyword History erhalten?

Das ist mit Sicherheit eine der häufigsten Fragen von Adwords Newbies: Was passiert wenn ich im Zuge einer Umstrukturierung meiner Anzeigegruppen ein Keyword löschen muss um es in eine neue Anzeigegruppe zu packen? Bleibt die Keyword History erhalten?

Kurz und knapp:

JA!

Das ganze Geld was bereits in das Keyword geflossen ist war also nicht umsonst – ob das jetzt positiv oder negativ ist kommt wie immer ganz auf die Klickrate an. Der einzige Grund keine besser strukturieren Anzeigegruppen zu formen ist also tatsächlich Faulheit, da führt keine Ausrede dran vorbei. Die effektivste Methode dafür ist nach wie vor der Adwords Editor.

Wenn man aus bestimmten Gründen die Keyword History verlieren möchte hilft nur ein anderer Adwords Account.

Also.. keine Angst vor dem Umstrukturieren, umso relevanter und kleiner die Anzeigegruppe ist, umso besser.

Adwords Anzeige Auktionen

Wem noch nicht ganz klar ist, wie sich der AdRank, die Quality Score und der Klickpreis einer Anzeige zusammensetzt, sollte sich unbedingt das folgende Video von Google Chef Economist Hal Varia ansehen. Bei jeder Anfrage die an Google gesendet wird, gibt es eine derartige Auktion. Es wird deutlich gemacht, dass man mit einem hohen Quality Score viel Geld bei den Klickpreisen sparen kann.

Was man jedoch nicht außer Acht lassen sollte: Auch die höchste Quality Score bringt nichts, wenn die Landingpage nicht konvertiert ;).

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Keine falschen Versprechen

Wenn man Affiliate Marketing via PPC betreibt, ist es wichtig innerhalb kürzester Zeit soviel Vertrauen wie nur möglich aufzubauen. Nachdem der Besucher auf die Anzeige geklickt hat, ist die erste Hürde geschafft, doch die Landingpage die er nun sieht ist noch viel wichtiger als die Anzeige. Hier gibt es einen entscheidenden Punkt, den viele neue Affiliates unterschätzen. Wenn man in der Anzeige z.B. verspricht, dass das umworbene Angebot kostenlos ist, sollte das auch den Fakten entsprechen. Wenn der Besucher nämlich auf der Anbieter Seite ankommt und feststellt, dass es nicht kostenlos ist, verliert man in den meisten Fällen den Lead oder Sale.

Besonders wenn es um Wörter wie „gratis“, „kostenlos“, etc. geht gibt es natürlich ein paar Ausnahmen. Viele Angebote scheinen tatsächlich kostenlos zu sein, wenn der Anbieter es gut genug versteckt, doch da bewegt man sich vor allem in Deutschland auf einem dünnen Seil.

Klingeltöne wurden früher überwiegend mit deratigen Methoden beworben, da waren jedoch auch die Voraussetzungen deutlich lockerer. Heute gibt es v.a. via Google etliche Dinge die beachtet werden müssen. Ein klarer Hinweis bzgl. der Kosten, eine AGB Checkbox die aktiviert werden muss, etc. Trotz dessen sehe ich auch heute noch viele Affiliates, die versuchen Klingeltöne über die „kostenlos“ Schiene zu bewerben. Entweder sie werden nach kurzer Zeit von Google selbst abgelehnt oder man hat es mal mit viel Glück geschafft, durchzukommen. Doch profitabel sind diese Kampagnen mittlerweile in den wenigsten Fällen, aus oben genannten Gründen.

Lieber mit offenen Karten spielen und den Besucher davon überzeugen, dass sich seine Investition lohnt. Entweder man lässt es in der Anzeige offen und klärt den Besucher auf der Landingpage auf, oder man versucht es direkt in der Anzeige, z.B. mit Preisangaben. Hier muss kontinuierlich die Klickrate überprüft werden und man sollte sich selbstverständlich von Keywords distanzieren, die auf etwas Kostenloses hindeuten. Also: Keine falschen Versprechen, das Ziel ist nicht besonders viele Klicks zu erzielen sondern eine hohe Conversion Rate.

Wie kommt man an einen Ansprechpartner bei Adwords?

Sobald man mehr mit Adwords zu tun hat, gibt es oft Gelegenheiten bei denen man sich einen direkten Ansprechpartner wünschen würde. Die Standard Kontaktmöglichkeiten beinhalten E-Mail Support und diverse Links zu passenden Google Groups.

Google hat nur begrenzte Ressourcen für direkte Ansprechpartner. Man kann sich auf eine entsprechende Warteliste setzen lassen indem man das Kontaktformular ausfüllt. Umso höher das Budget umso höher ist die Wahrscheinlichkeit einen Ansprechpartner zu bekommen. Selbstverständlich spielen auch die anderen Faktoren eine Rolle, man sollte z.B. eine passende Webseite angeben.

Der sicherere Weg ist der Premium Service. Voraussetzung dafür ist, dass man mindestens 30.000$ in drei Monaten in Adwords investiert hat – also 10.000$ pro Monat. Auch hier muss Google kontaktiert werden um zu erfahren, ob man sich für den Premium Service qualifiziert hat.

Weiterhin gibt es ein Jumpstart Programm indem man 90 Tage lang einen direkten Ansprechpartner bekommt, vorausgesetzt man investiert mindestens 6.000$ pro Monat.

Gefühlsmäßig lohnt es sich erst ab einem Volumen von ca. 5000 EUR eine Anfrage zu starten, vorher muss man sich noch über die lange Leitung behilflich sein. Das Erscheinungsbild einer Agentur schadet hier übrigends auch nicht ;).

SearchWiki für Adwords

Normalerweise blogge ich keine News, aber das hat mich gerade ziemlich schockiert. In den USA experimentiert Google neuerdings mit dem SearchWiki für Adwords Anzeigen.

Für die organischen Google Ergebnisse gab es schon zahlreiche Aufstände als das SearchWiki eingeführt wurde, vor allem im Bezug auf die vielen Manipulationsmöglichkeiten. Einige Monate später sind nun auch bezahlte Anzeigen betroffen:

adwords searchwiki

Prinzipiell ist das SearchWiki keine schlechte Angelegenheit, so erhält Google voraussichtlich ungaublich viel Feedback von suchenden Personen. Spam lässt sich dadurch schneller erkennen, doch leider wird es auch genügend Menschen geben die über dieses Feature versuchen ihren Konkurrenten zu benachteiligen.

Vermutlich will man negative Bewertungen für PPC Anzeigen in die Quality Score mit einfließen lassen. Details sind noch nicht bekannt, doch egal wie das offizielle Statement ausfällt, begeistert bin ich nicht.

(via seoroundtable.com)

a4u Amsterdam – here I come!

Die a4u Expo scheint das top Event für Affiliates dieses Jahr zu sein. Letzte Woche ist auch bei mir die Entscheidung gefallen, ich werde ebenso vom 27.04 bis 30.04.2009 in Amsterdam sein. An jeder Ecke liest man, dass man so früh wie möglich ein Hotel buchen soll, da in diesem Zeitraum der Queens-Day in Amsterdam ist. Ich hab mich mal auf die Empfehlung des Organisations-Teams verlassen und ein Zimmer beim Novotel gebucht.

Freue mich jetzt schon sehr auf das Event, wird sicherlich interessant werden. Wer sich die 140 EUR für die Karte sparen möchte, kann sein Glück bei der Linkmafia versuchen.

Wer möchte kann mich gerne in dem a4u Social Network adden: Andreas @ a4u social network. Hope to see you there!

Twitter Blackhats

Nachdem mittlerweile auch Demi Moore und diverse andere Celebs twittern gibt es kein zurück mehr.

Twitter is going Mainstream.

Vor einigen Monaten wurde Twitter noch als miserable failure abgeschrieben, kann mich noch ganz genau dran erinnern, und mittlerweile ist es das Socializing Tool schlechthin. So schnell kann sich das Blatt wenden.. Twitter ist eines der besten Beispiele für Projekte die erstmal aus dem Raster fallen, verspottet werden und erst viel später den großen Erfolg verbuchen können.

Mainstream Traffic hat viele unterschiedliche Facetten. Selbstverständlich zieht er auch Blackhatter an. Es ist überraschend wie schnell sich die Techniken weiterentwicklen. Angefangen hat es mit simplen Follow Bots. Viele Leute refollown Personen die einem selbst folgen. Der Bot geht also X Personen durch, followed jeden den er über den Weg läuft und unfollowed am nächsten Tag alle diejenigen die ihm nicht „gerefollowed“ sind. Mittlerweile haben jedoch auch die Casual Users ein Gefühl für Bots bekommen und es funktioniert schon lang nicht mehr so gut wie früher.

Abgesehen von zahlreichen anderen Methoden habe ich heute eine gänzlich neue Technik entdeckt. Anstatt zufällig irgendwelchen Leuten zu follown, followed man Leute basierend auf den Tweets die sie abgeben.

Aktuelles Fallbeispiel: Ich habe vorhin über eine .DE Domain getwittert die ich gelöscht habe. Es vergingen keine 5 Minuten und ich hatte einen neuen Follower:

Name: Lee Chee Yan
Location: Malaysia
Web: http://dailyfreedomains.com/
Bio: „SECRET DOMAIN FLIPPING TECHNIQUES REVEALED!“.

Yea, selbstverständlich findet man auf der Domain einen Clickbank Affiliate Link zu einem „Domain Flipping eBook“. Targeted Twitter following, ein ganz neues Level und sicherlich effektiv.

Jetzt kommt langsam der Wendepunkt für Twitter, bald haben sie mehr damit zu tun sich gegen Missbrauch zu schützen als die eigentliche Plattform mit sinnvollen Features zu erweitern :/.