ak22 – Affiliate Marketing: Internet Entrepreneur & Search Marketer

Google Website Optimierungstool richtig benutzen

Im Affiliate Marketing ist A/B Split Testing eine sehr wichtige Komponente. Selbst bei den Ads sind die Leute oftmals zu faul verschiedene Versionen online zu stellen, obwohl es in diesem Fall doch wirklich sehr einfach zu realisieren ist.

Noch viel wichtiger ist die Landingpage. Besonders komfortabel lässt sich diese mit dem Google Website Optimizer testen, das liest man schließlich an jeder Ecke. Doch die meisten Affiliates die dieses Tool versuchen zu benutzen scheitern schon am Anfang, sie wissen nämlich nicht wie man eine Conversion-Seite anlegt.

Als Affiliate hat man nur mit entsprechendem Volumen die Möglichkeit Conversion oder Tracking Pixel direkt auf der Merchant Seite unterzubringen. Somit beschränken wir uns hier auf die Clickthrough Rate. Wir wollen also wissen, welche Landingpage mehr Besucher zur Zielseite weiterleitet und somit eine höhere CTR erzielt. Demnach muss sich die Conversion über einen Klick zum Offer definieren.

Der A/B Split Testing Code muss um folgenden Schnippsel erweitert werden:


<!--
function ConversionCount()
{
_uacct = 'UA-xxxxx-x';
urchinTracker("/yyyyyyyyyy/goal");
return true;
}
// -->

xxxxx-x und yyyyyyyyyy muss durch die generierten Werte ersetzt werden. (Schritt 3, Javascript Tags installieren)

Danach erweitert man jeden Link der zum Offer führt mit einem OnClick Event:
<a href="http://linktomyoffer.com" onclick="return ConversionCount();">Continue here</a>

Hier gehts zum Optimizer, viel Erfolg beim Testen!

Facebook Ads Tipps

Bei Facebook kommt es immer auf den ersten Tag an. Sobald ein Ad freigeschaltet wurde und für 24 Stunden gelaufen ist, kann man sagen ob es noch Potential hat oder nicht. Hier ein paar Infos zu FB Ads:

  • Wenn die Anzeige am ersten Tag eine Klickrate hatte die unter 0,07% liegt, wird sie mit ziemlicher Sicherheit keine Impressions mehr abbekommen. Man kann versuchen, den Klickpreis zu erhöhen, aber die Anzeige wird definitiv relativ weit unten angezeigt. Meistens unwahrscheinlich, dass sie sich noch erholt.
  • Trick: Sobald eine Anzeige genehmigt wurde, gleich pausieren und 5-10 weitere über die Funktion „Create a similar Ad“ erstellen. Diese Ads bekommen oftmals relativ viele Impressions.
  • Niemals die Funktion „Create a similar Ad“ auf eine Anzeige anwenden, die schlecht performt hat.
  • Umso besser die Klickrate, umso geringer ist der Klickpreis. Tight targeting & split testing!

Google Insights zeigt einem sehr schön die Locations an, in denen nach einem bestimmten Keyword am meisten gesucht wird. Nutze diese Information in deinem Targeting.

targeting

Facebook expandiert in viele Länder, besonders Italien ist im Moment sehr stark am wachsen.

Direct Linking ist prinzipiell möglich, wird jedoch nicht immer genehmigt. Vor allem lohnt es sich in 85% der Fällen eine Landingpage zu entwerfen.

Viel Glück!

Twitter Contests sind im Kommen

twitterEin neue Art des Kämpfens um die heiß begehrten Follower auf Twitter ist letzte Woche entfacht worden.

Während sich die Entwickler vermehrt um Schutzmaßnahmen kümmern müssen damit Twitter nicht mit Bots überannt wird, gibt es durchaus legitime Möglichkeiten die Followeranzahl schnell und günstig in die Höhe zu treiben. In diesem Fall sind es sogar größtenteils echte Follower und keine gebannten Leichen und/oder Bots.

Wie das funktioniert? Man startet einen Contest und verknüpft ihn mit einem (Re)Tweet. Wenn was umsonst gibt ist die Akzeptanz schon immer relativ hoch, vor allem, wenn die Hürde zum mitspielen so gering ist. Das ist noch weniger Arbeit als einen Kommentar unter einem Blog Posting zu hinterlassen.

Ich bin mir nicht sicher ob Shoemoney wirklich der erste war, zumindest ist es mir dort als erstes unter die Augen gekommen:

Last Saturday I launched a new contest to giveaway 2 flip mino’s and (possible) a MacBook AIR. To enter all you had to do is

1. follow me on twitter.
2. Tweet: Just entered to win a flip minoHD. Just follow @shoemoney and retweet. http://xr.com/fliphd.

In den ersten 2 Tagen hat ihm das ganze 2k an neuen Followern eingebracht. Heute ist mir schon der erste Nachahmer aufgefallen:

neilpatel Just Entered in an Ipod Touch Contest. Follow @jokezguy and Retweet. http://tinyurl.com/9kbw8o … Jokez Guy you ROCK!

Nicht ganz so kreativ und der Preis ist auch nicht so heiß, aber die Wirkung wird sicherlich ähnlich sein. Twitter bietet eine Vielzahl von kreativen bzw. viralen Marketingmaßnahmen und maußert sich langsam aber sicher zu einer der effektivsten Social Marketing Plattformen im Web. Dell z.B. soll letztes Jahr über eine Millionen $ an Profit via Twitter erwirtschaftet haben.

Ach ja, bevor ichs vergesse.. follow me on Twitter ;).

Der mobile Affiliate

Allerorts online mit dem mobilen Web. Nicht zuletzt durch das iPhone erlebt die mobile Internet Branche im Moment einen regelrechten Hype. Große wie kleine Firmen sind darum bemüht, eine mobile Version ihres Webshops zur Verfügung stellen. Im E-Commerce ist sicherlich Amazon.de einer der Vorreiter, der mobile Webshop ist echt klasse. Doch auch andere Shops aus den unterschiedlichsten Branchen bieten sehr gute mobishops an.

Was bedeutet dieser Trend für Affiliates? Aufspringen, abwarten, beobachten? Durch leistungsfähige Gadgets ist es mittlerweile möglich, das mobile Web sinnvoll zu nutzen. Es ist immer noch deutlich umständlicher als mit herkömmlichen Mitteln, aber man kommt in angemessener Zeit an die gewünschte Information heran. Die Anzahl von Menschen die in Läden vor Ort auf ihrem Handy wild umher tippen wird sicherlich zunehmen. Ich bin sehr selten in lokalen Geschäften wie z.B. dem Media Markt oder Saturn, aber bei meinem letzten Besuch habe ich tatsächlich schon einen mobilen Surfer erwischt. Was er genau gemacht hat kann ich nicht sagen, doch ich tippe mal ganz stark auf einen online Preisvergleich.

Auch wenn das mobile Internet täglich weitere Surfer akquiriert, bin ich aus der Affiliate Perspektive erstmal fürs abwarten. Mobile Surfer nutzen das mobile Internet überwiegend zur Informationsgewinnung. Es ist in der Tat sehr unwahrscheinlich, dass darüber ein Sale zu Stande kommt. Es gibt einige wenige Ausnahmen, doch mindestens 95% der Partnerprogramme sind nicht für einen mobi-sale prädestiniert. (Zu diesen Ausnahmen gehört u.a. der Adult Bereich, der dürfte da schon bedeutend weiter sein als der Rest). Im schlimmsten Fall schaltet man paid ads die den Benutzer zwar zur Zielseite führen, aber keine Commissions erzielen. Der Kunde informiert sich z.B. auf der Heimfahrt im Zug über die Angebote und kauft dann zu Hause direkt beim Shop ein, ohne den Affiliate Link zu benutzen.

Ron hat vor ein paar Wochen schon eine gute Einführung zum mobilen Web veröffentlicht. Er ist ebenso davon überzeugt, alternative Wege zu finden um Affiliate Kommissionen zuordnen zu können. Die Telefonbestellung wird im mobilen Web mit Sicherheit das größte Potential bieten. Damit würden spezifische Landingpages für mobile Besucher durchaus Sinn machen. Die Telefonnummer mit einem Link hinterlegen, der dann direkt eine Telefonverbindung mit dem Shop herstellt. Aus technischer Sicht müsste es dafür natürlich eine geeignte Affiliate-Call-Lösung geben. Vermutlich werden größere Shops schon bald im kleineren Kreis Tests in diesem Gebiet starten.

Ich hatte letztens mal den Jamba WAP Gateway ausprobiert. Leider führte mich der Affiliate Link stets zu einer Seite die nicht mehr existiert. (404, via iPhone). Das Problem besteht schon seit mehreren Monaten, da sieht man schon, dass der mobile Absatzkanal noch eine sehr geringe Rolle spielt, zumindest im Affiliate Sektor.

Was hingegen ziemlich gut laufen wird, ist der iTunes Shop fürs iPhone 3G. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es dafür einen Affiliate Gateway gibt. Zumindest hat Tradedoubler noch nichts darüber verlauten lassen, oder?

In Deutschland ist Belboon eines der ersten Affiliate Networks, das sich das mobile Affiliate Marketing auf die Todo Liste geschrieben hat. Doch wie gesagt, Programme die über mobiles Advertising für einen Affiliate funktionieren sind noch sehr rar. Es lässt sich meiner Meinung nach nicht auf die breite Masse der Programme anwenden.

Mobile Ads tragen bisher hauptsächlich zum Branding bei. Für große Brands wie Otto, Quelle, Amazon, etc. eine weitere effektive Möglichkeit die Marke populärer zu machen. Agenturen können damit also durchaus schon ihr Geld verdienen. Es lohnt sich auf alle Fälle sich schonmal mit dem Thema zu befassen um vorbereitet zu sein.

Doch für den mobilen Affiliate dauert es noch ein wenig bis das mobile Web wirklich attraktiv wird und die technischen Voraussetzungen geschaffen worden sind.

Mit guten Vorsätzen lässt sich auch Geld verdienen

gute vorsätze silvesterIch hoffe ihr seid alle heil im neuen Jahr angekommen, trotz der teilw. eisigen Kälte sind bei uns alle Kracher gezündet. Wer von euch hat sich ein paar gute Vorsätze für 2009 ausgedacht?

Die populärsten sind sicherlich: Mit dem rauchen aufhören, abnehmen bzw. mehr Sport treiben, einen Partner finden, einen neuen Job ausfindig machen, etc.

Bei den paar Wörtern dürften schon die Glocken leuten. Im Januar laufen z.B. Dating Offers und Programme für das Abnehmen besonders gut.

Für das Thema Abnehmen bietet sich in der Regel die USA als absolutes High Traffic Target an, ich würde euch jedoch nicht raten auf den Acai Berry Zug aufzuspringen, dafür ist es zu spät. Traditionelle Programme laufen in dieser Jahreszeit immer gut, und sind je nach Nische nicht so arg überfüllt. Für eines der populärsten Keywords ranked auf google.com sogar eine Wii Seite auf Seite 2. Das einzige Problem dabei ist, dass schon seit Monaten ein extremer Lieferengpass bei dem Spiel zum Abnehmen herrscht.

Dating ist ebenso sehr stark umkämpft, dafür bieten sich teilw. MySpace und Facebook an. Was in diesem Fall ganz gut funktioniert:

  • Weiblich 21- 30
  • Männlich 35+
  • Höherer Bildungsstatus
  • Hobbies: TV, Partys, Pop Musik, Sport, …
  • New York, Texas, Wisconsin, ..

Wie immer ist der richtige Mix ausschlaggebend. Die Statistiken die hier gesammelt werden lassen sich zudem wunderbar im nächsten Jahr wiederverwerten.

Das sind nur ein paar Beispiele um die Saison der guten Vorsätze in Angriff zu nehmen. Über eine Suche nach deratigen Stichwörtern lassen sich weitere Ideen finden. Die Stornoquote kann je nach Programmbedingung durchwachsen ausfallen, denn was sagt man über gute Vorsätze? Schnell gefasst, ernst gemeint, rasch verworfen, noch schneller vergessen ;). Umfragen zufolge sollen jedoch 79% der gefassten Vorsätze für 2008 tatsächlich in die Tat umgesetzt worden sein, das lässt das Affiliate Herz höher schlagen.

Facebook Kampagnen Tipps

Über Facebook Ads lässt sich richtig viel Traffic generieren. Eine Anzeige für weibliche Personen aus den USA könnte im Moment theoretisch ca. 19.584.440 Frauen erreichen. Nach weiteren Einschränkungen wie z.B. die Festlegung von Hobbies kann man diese Zahl schnell nach unten korrigieren, doch wenn man eine Kampagne hat von der man weiß, dass sie gut konvertiert, lohnt es sich vielleicht sogar die breite Maße anzupeilen.

Wenn man in die Nähe der z.B. potentiell 20 Millionen Frauen kommen möchte und keine weiteren Verfeinerungen vornehmen möchte, sollte man folgende Dinge beachten:

Die Kampagne sollte schon vorher in der jeweiligen Nische getestet worden sein bevor man sich an richtig viel Volumen heranwagt. Dazu gehört Split Testing und v.a. eine stark optimierte Landingpage. Die Kampagne sollte selbstverständlich auch nicht zu spezifisch sein. Ein Beispiel für eine geeignete Kampagne wäre z.B. ein Dating Offer.

Im Bezug auf die Landingpage lohnt es sich den Besucher direkt anzusprechen, z.B.: Check out our exclusive offer for Facebook members..

Das Daily Budget sollte nicht zu hoch aber auch nicht zu gering angesetzt werden. Kampagnen die relativ breit angelegt sind, benötigen einiges an Daten um abschätzen zu können ob es profitabel ist oder nicht. Empfehlenswert ist je nach Kapital und Erfahrung ein Budget von rund 100$ pro Tag.

Zur Textanzeige sollte unbedingt ein Bild hinzugefügt werden, damit erreicht man auf Facebook in der Regel bedeutend höhere Klickraten.

Die Klickrate ist bei großen Kampagnen extrem wichtig, denn nach meinen Erfahrungen wird eine Facebook Kampagne sehr schnell benachteiligt wenn die Klickrate unter 0,1% liegt. Das könnte dann z.B. so aussehen:

facebook-ad-impressions

Mit ziemlicher Sicherheit wird diese Kampagne keine Impressions mehr erzielen. Außer man versucht z.B. den Klickpreis zu erhöhen. Doch gerade bei High Volume Kampagnen ist das Ziel den Klickpreis möglichst gering zu bekommen. D.h. man startet in der Regel etwas höher und tastet sich step-by-step an günstigere Preise heran. Umso besser die Klickrate umso besser sind die Chancen auf einen niedrigeren Preis. Wenn man gleich zu günstig einsteigt und dann noch eine schlechte Klickrate hat, siehts schlecht aus. In so einem Fall lohnt es sich die Kampagne komplett zu löschen und nochmal von vorne anzufangen.

Das mögliche Tagesbudget wird von Facebook Schritt für Schritt, eine Sicherheitsmaßnahme um zu gewährleisten, dass man auch zahlungsfähig ist.

Facebook legt viel wert auf die Qualität der Anzeige. Der Text muss zur Landingpage passen und v.a. die Groß- und Kleinschreibung wird äußerst streng genommen. Direct Linking ist hingegen kein Problem, man kann also mit Hilfe von Facebook ziemlich schnell verschiedene Kampagnen testen.

Viel Erfolg!

US CPA Offers richtig auswählen

Wer sich in den USA zum ersten mal in ein CPA Network einloggt wird in der Regel erstmal von der Fülle an Angeboten erschlagen. Die Aufmachung ist oftmals ganz anders als bei deutschen Networks und man merkt schnell, das viele Offers auf die gleiche Nische abzielen.

Doch mit welchem Offer sollte man nun am besten anfangen? Dazu gibt es verschiedene Faktoren die man beachten sollte:

Die Landing Page
Für mich eine der wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Offers. Wenn die Landingpage schlecht ist wird es umso schwerer gute Conversions zu erzielen. Wenn das Offer auf die USA beschränkt ist hilft in der Regel proxify.com. Die Häkchen bei Remove all scripts und Remove Ads entfernen und die Zielurl eingeben.

eCPC
eCPC ist ein sehr wichtiger Indikator. Dieser Wert hilft dir einzuschätzen, mit welchen Keyword Preisen du wahrscheinlich rechnen musst. Offers aus dem Finanzsektor haben z.B. in der Regel ziemlich hohe eCPC Werte. Wer mit einem geringeren Startkapital anfängt sollte kein Offer mit einem eCPC Wert über 50 Cent anpeilen.

Volumen
Wenn es nicht genügend Traffic in der jeweiligen Nische gibt wird man auf kurz oder lang nur begrenzte Möglichkeiten haben. Hier gibt es selbstverständlich Ausnahmen, aber v.a. am Anfang lohnt es sich den Traffic der jeweiligen Nische zu überprüfen. Hier bieten sich Google Trends und das Adwords Keyword Tool an.

Programmbeschreibung
Vor allem beim Promoten via SEM sollte man sich vorher immer die Programmbeschreibung durchlesen um zu wissen was verboten bzw. erlaubt ist. In Deutschland ist z.B. in den wenigsten Fällen Brand Bidding erlaubt, in den USA hingegen gibt es viele Merchants die es erlauben oder es sich sogar ausdrücklich wünschen.

Es bringt nichts nur auf den Payout zu schauen. Kampagnen mit 50$+ Payout sind in der Regel hart zu knacken und es gibt viele Mitbewerber. Entweder man fängt mit einem einfachen Zip Submit an oder man sucht sich ein Offer das einen gesunden eCPC hat.

Wer es mal mit einem US CPA Network probieren möchte, dem empfehle ich AzoogleAds – zumindest habe ich damals mit dem Network angefangen. Die Bewerbung solltest Du nach bestem Wissen und sorgfältig ausfüllen, denn US Networks lehnen des öfteren ausländische Affiliates ab.

CJ Weihnachtsgeschenk

Heute war eine kleine Aufmerksamkeit von CJ in der Post. Ein Weihnachtsbaum der Wärme spendet. So funktionierts:

Spendet Wärme durch Kristallisation des Inhaltes. Dazu Metallplättchen mehrfach in kurzen Abständen knicken. Zur Reaktivierung ca. 10 Minuten in kochendes Wasser legen bis der Inhalt sich verflüssigt.

Tolle Sache, meine Freundin hat den Baum gleich mal beschlagnahmt. Sie muss öfter das Haus verlassen als ich und freut sich über die mobile Wärmflasche ;-). Vielen Dank an Dietmar und auf weiterhin gute Zusammenarbeit!

DDos Angriff

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde eine relativ heftige DDos Attacke auf meine Serverfarm ausgeübt. Mit insgesamt über 120Mbit wurde in kürzester Zeit mehr als 30TB Traffic auf den Servern verursacht, bis dann die Automtik vom Host den Server gesperrt hat. Glücklicherweise habe ich eine Traffic Flatrate, sonst wäre das gut ins Geld gegangen.

Dummerweise habe ich in der Zeit als es passiert ist geschlafen, demnach habe ich die Traffic Warnungen per E-Mail nicht bemerkt. Aus Fehlern lernt man, deswegen bekomme ich ab jetzt eine SMS bei überdurchschnittlichem Trafficaufkommen.

Da Sonntag in der Regel ein ziemlich umsatzstarker Tag ist tat es natürlich nochmal mehr weh, besonders vor Weihnachten. Hier zahlt sich guter Support aus, gegen eine Sonntagspauschale von rund 100 EUR hat sich der Servicetechniker eine Stunde später um die Sperrung gekümmert. Alle IPs des DDos Angriffs wurden geblacklisted und die Downtime hat sich in Grenzen gehalten.

Vor allem als Affiliate mit Paid Traffic ist die Server Uptime ein extrem wichtiges Kriterium. Lieber ein wenig mehr Geld ins Hosting investieren als bei einem Angriff mit längeren Downtimes kämpfen zu müssen. Die zusätzlichen Kosten rentieren sich definitiv.

Wer hinter dem DDos Angriff steckt ist noch unbekannt, zumindest habe ich gestern bei der Polizei Strafanzeige erstattet, mal sehn wie kompetent die Nürnberger Polizei ist ;-).

Brand Domain vs Keyword Domain

Ein optimales Einstiegsthema für diesen Blog. Bei einem persönlichen Blog spielt es eine ganz besondere Rolle. Will ich mit meinem Blog mit Hilfe eines Keywords in der Domain versuchen besser in den Suchmaschinen zu ranken und gleich eine Thematik vorwegnehmen oder ist mir eine etablierte Marke langfristig wichtiger?

Einige Vorteile bei Domains die das Keyword enthalten, z.B.:

  • Je nach Zielsetzung bessere Möglichkeiten in Suchmaschinen für das jeweilige Keyword zu ranken. Vielleicht sogar eine Perfect-Match Domain.
  • Durch das Keyword in der Domain wird für das jeweilige Keyword auch eine bessere Klickrate erzielt.
  • Man erkennt das Thema schon an der URL, ein seoblog.de oder semblog.de gibt schon eine sehr spezielle Richtung vor.

Die Nachteile von Keyword Domains:

  • Man ist tatsächlich an das Keyword bzw. Thema gebunden. Sicherlich kann man auf einem seoblog.de auch SEM behandeln, aber so richtig chic ist es dann nicht mehr.
  • Keyword Domains klingen oft langweilig und ausgelutscht.
  • Es ist schwieriger sich eine Keyword Domain einzuprägen.
  • In vielen Fällen ist eine Keyword Domain viel zu lang, in der Kürze liegt die Würze.
  • Wenns das falsche Keyword war für das man sich entschieden hat, gibt es keinen Weg zurück. 301 Redirects tun immer irgendwie weh.

Brand Domains haben meiner Meinung nach die stärkeren Vorteile, z.B.:

  • Man legt sich auf kein spezielles Thema fest und genießt völlige Freiheit.
  • Oftmals relative kurze Domainnamen, diese lassen sich gut einprägen.
  • Man fördert die direkte Markensuche in den Suchmaschinen.
  • Mit einem Markennamen gibt man seinem Blog einen echten Namen.
  • Catchy und Original. Eine Marke vermittelt ein Bild und verknüpft Assoziationen.
  • Bessere Voraussetzungen für virales Marketing.
  • Brand Recognition. (großes Thema)
  • Wenn die Marke erstmal läuft hat man in der Regel relativ loyale Anhänger. Persönliche Blogs die über eine Brand laufen zielen auf viele RSS Subscriber und direkten Traffic ab. Sicherlich ist Suchmaschinentraffic auch wichtig, aber eher sekundär. Dieser Punkt macht eine Marke auch deutlich krisenfester und unabhängiger.

Nachteile:

  • Gute Brands bzw. Markennamen lassen sich sehr schwer finden. Oft gefällt einem eine Brand erst später richtig gut – oder man bereut irgendwann die Entscheidung. Eine Marke muss man leben, sobald man sie gewählt hat.
  • Es dauert einige Zeit bis eine Marke an Popularität dazu gewinnt. Wer schnell für spezielle Keywords ranken möchte tut sich hier deutlich schwerer.
  • Einen Blog als Marke zu etablieren erfordert tiefgründigere Strategien

Eine Marke aufzubauen ist eine langfristige Sache und man sieht oft erst viel später die ersten zufriedenstellenden Ergebnisse. Nichts desto trotz kann auch eine Keyword Domain einen Markencharakter haben, wie z.B. „seobook.com“.

Ich persönlich habe mich schließlich für ein Branding entschieden. Ich habe eine Keyword Domain die ich auch noch weiterführen werde, doch ich werde hier auf diesem Blog deutlich aktiver sein. Das Internet und seine Möglichkeiten sind so vielseitig, ich möchte mich nicht mehr auf ein spezielles Thema festlegen. Die Freiheit eines Blogs der unter einer Brand läuft ist dabei das wichtigste für mich.

Was ist ak22? ak sind schlichtwegs die Initialen meines Namens, Andreas Kraus, und die 22 erklär ich vielleicht irgendwann anders mal ;).

Wie man schon rauslesen konnte möchte ich mich thematisch gar nicht so genau festlegen, aber einige zentrale Themen werden sicherlich Affiliate Marketing, SEM und SEO sein.

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