ak22 – Affiliate Marketing: Internet Entrepreneur & Search Marketer

US Affiliate Marketing Strategie Teil #1

Für viele ist es schwer den ersten Schritt in Richtung USA/Canada zu machen, der Markt unterscheidet sich in einigen Faktoren deutlich vom deutschen Markt. Doch die zahlreichen CPA Offers bieten lukrative Einnahmequellen für die es sich lohnt ein wenig tiefer in die Materie einzudringen. Nachdem ich schon einige deutsche Bekannte zu erfolgreichen Kampagnen in den Staaten verholfen habe, möchte ich nun eine kleine Beitragsreihe diesbzgl. hier auf meinem Blog starten.

Schritt 1 – Die richtige Vertikale

Zuerst sollte man sich eine Vertikale (Vertical) raussuchen. Es ist ungeheur wichtig, sich erstmal nur auf eine bestimmte Vertikale zu beschränken, denn nur so könnt ihr langfristig den maximalen Profit erzielen. Wer von Offer zu Offer hüpft und am Ende nichts richtig funktioniert hat nur wertvolle Zeit vergeudet. Was ist also im Moment hot in den USA?

  • Weight Loss
  • Business Opportunity
  • Sleep
  • Anti-aging
  • Grants

Das wurde erst vor kurzem in einem ziemlich interessanten Beitrag veröffentlicht: Hier. Klar, bei all diesen Verticals handelt es sich um Offers die einen gewissen „Schmerz“ beseitigen sollen. Menschen die in derartigen Situation sind neigen selbstverständlich dazu, schneller zu konvertieren, die Hemmschwelle ist einfach deutlich geringer.

Natürlich sind all diese Nischen sehr umkämpft, doch genau hier liegt das Geld auf der Strasse und mit der passenden Strategie wirst auch du davon profitieren können.

Schau dir jede Nische ein wenig genauer an, google it, und entscheide dich am Ende für eine.

Schritt 2 – Hosting

Gut, die Nische steht also fest. Jetzt benötigen wir erstmal einen basic Hosting Account. Für den Anfang würde ich schlichtwegs Hostgator empfehlen. Billig und relativ komfortabel. Riesen Vorteil: Kein Domain Limit, man kann also soviele Domains über den Webspace laufen lassen wie man möchte. Bei GoDaddy und vielen anderen ist das in der Regel immer begrenzt. Für Domains verwende ich Moniker.

Also einen passenden Hosting Account wählen, ein paar nischen-spezifische Domains registrieren und schon ist es an der Zeit Content zu produzieren.

Schritt 3 – Content

Content is King, yea right. Hier gibts es eine ganze Reihe verschiedener Möglichkeiten. Ich starte in der Regel mit WordPress und baue spezielle Landingpages für die SEM Kampagnen um WordPress herum – also in WP unabhängigen Subfolders. Die Content Generierung mit WP kann entweder manuell oder automatisiert statt finden. Für den Anfang würde ich vorschlagen, man besorgt sich ein paar Schreiberlinge auf DP oder gibt selbst 10-12 Artikel zum besten. Eine Möglichkeit wäre natürlich auch ein sogenannter Fake-Blog – doch dafür muss man die Nische sehr gut kennen. Hier ein relativ populäres Beispiel, die Dame auf dem Bild wird von so ca. jedem zweiten Affiliate verwendet: -die Seite gibts leider nicht mehr-, was nicht heißen soll, dass du sie auch verwenden sollst! 😉 Hier ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt, spray and paint!

Schritt 4 – PPC & Zahlung

Nachdem genügend Content auf der Seite ist, Adwords Account für die USA registrieren. Ich stelle in der Regel gleich $ als Währung ein, das erleichtert schonmal die Währungsproblematik. Generell bietet es sich an eine AMEX zu beantragen. Dort bekommt man mit z.B. der Gold Card für die Umsätze Bonuspunkte gutgeschrieben und kann sich dann je nach Höhe des Umsatzes ganz nette Sachen aussuchen (HiFi, PS3, Möbel, Reisen, ..). Die Karte hat kein direktes Limit wie z.B. bei Visa/Mastercard, eignet sich also wunderbar für z.B. Adwords. Wer jedoch mal in einem Monat signifikant mehr Umsatz macht, sollte vorsichtshalber mit American Express telefonieren um zu vermeiden, dass die Karte am Ende noch gesperrt wird. Bei mir hat das bis jetzt immer wunderbar geklappt, die AMEX lies sich super „scalen“. Ich bin aufgrund der Bonus Punkte nicht zur Google-Rechnungs-Methode gewechselt. Das geht natürlich nur, wenn man die Zeit zwischen Ausgaben und Einnahmen finanziell überbrücken kann.

Soviel zum Teil #1, wer Fragen hat darf sie gerne posten. Teil #2 geht dann weiter mit einem passenden Affiliate Network, Tracking, etc. Hope you enjoyed it.

  • Wow, Spitzen-Anleitung! Hostgator kann ich ebenfalls empfehlen. Aber was ist „DP“? Digital Point oder? Wusste gar nicht, dass sich das so gut eignet

  • Ich finde man sollte es langsam angehen lassen und sich auch in den Us Markt einarbeiten, die Strategien und Werbeformen sind dort wirklich ganz anders. Guter Beitrag, vielen Dank. Gruss Bernd

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